Atem-Arbeit ist eine atemtherapeutische Methode im Rahmen der körperorientierten Psychotherapie
Eine Veränderung von Fühlen und Handeln wird Ihnen erst dann möglich, wenn Sie eine Erkenntnis nicht nur mental registriert haben, sondern wenn auch Ihre unterbewussten emotionalen Anteile dieser Erkenntnis zustimmen und sie integriert haben. Unterbewusste Widersprüche können mit Hilfe von bewusster und gelenkter Atmung die Körperwahrnehmung erhöhen.
Ihr Körper spricht zu Ihnen durch die Emfindungen, die Sie spüren, aber oft hören oder verstehen Sie ihn nicht. Bei dieser Arbeit wird der Zugang zu den gespeicherten Gefühlen hinter Ihren Körperempfindungen ermöglicht. Sie dürfen Ihren Gefühlen und körperlichen Wahrnehmungen ohne Urteil Raum geben. So können Sie Ihre Körperwahrnehmungen als wichtige Botschaften - ohne Zeitdruck und Zweck - entschlüsseln lernen.
Was geschieht bei der Atem-Arbeit?
Bei der Atem-Arbeit, einer atemtherapeutischen Methode, handelt es sich um eine Verbindung von mehreren Elementen:
- Oft wird ein besonderer Atemrhythmus angewandt, das können bestimmte Atemtempi sein oder der holotrope bzw. verbundene Atem
- Die Atemtechnik wird unterstützt durch Anteile aus der Hypnotherapie. Innere Bilder können aufzeigen, welcher emotionale Zustand gerade im Vordergrund ist. Diese innere Bilderarbeit hilft dem Unterbewusstsein, neue heilsame Impulse aufzugreifen, da es der Bildersprache am besten zugänglich ist
- Hakomi: Der sanfte mitfühlende Dialog zwischen Klient und Therapeut während der Sitzung schafft eine gute sichere Verbindung, in der sich der Klient geborgen und verstanden fühlen kann
Ziele dieser atemtherapeutischen Verfahren sind:
Stressreduzierung, unterbewusste Blockaden, die Ihr Fühlen und Handeln im Alltag einschränken, erkennen und einen sanften Prozess der Heilung und Integration in Gang bringen.